Bildquelle: JUNGE FREIHEIT

Saarbrücken: Täter nach tödlichem Angriff auf Polizisten in psychiatrische Klinik eingewiesen

Ein 19‑jähriger überfiel im August eine Tankstelle, schoss 17‑mal auf eintreffende Polizisten und tötete einen Beamten. Das Landgericht Saarbrücken sprach ihn wegen schweren Raubes schuldig und ordnete statt Haft die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung an; das Urteil stieß auf scharfe Kritik.

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Das verurteilte den 19‑jährigen Angeklagten wegen und ordnete statt einer Haft gegen ihn die an.

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Staatsanwaltschaft und Medien beschrieben den Tathergang als gezielte Erschießung eines Polizisten, doch das Gericht verzichtete auf eine Verurteilung wegen oder .

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Das Urteil stützt sich maßgeblich auf ein Gutachten, das beim Angeklagten eine und eine feststellte, weshalb das Gericht von einer anderen Rechtsfolge als Freiheitsstrafe ausging.

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Kritiker argumentieren, dass Planung und Tathandlungen (Mitnahme eines Messers, bewaffneter Angriff auf Polizisten) eher einen vorsätzlichen Charakter nahelegen, sodass die Einstufung als und die anschließende als zu milde empfunden werden.

Welcher Position fühlst du dich näher?

Strenge-Strafbefürworter

Die Entscheidung, einen Polizistenmörder nach 17 Schüssen in die Psychiatrie statt zu einer langen Haftstrafe zu schicken, ist ein fatales Signal an Täter und ein Schlag ins Gesicht der Polizei.

Forensik- und Rechtsstaatsverteidiger

Die Tat ist entsetzlich, aber die Entscheidung für forensische Psychiatrie statt Haft ist rechtsstaatlich folgerichtig, wenn Schuldunfähigkeit oder -minderung gutachterlich belegt ist.

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